Feuerwehrhaus
Das zweigeschossige Feuerwehrhaus wurde 1968 im Ostring in zentraler Lage erbaut und ist seitdem nahezu unverändert in Betrieb.
Im Jahre 1985 konnte durch eine zusätzliche Mauer die heutige Umkleidemöglichkeit geschaffen werden. Im Jahre 1996 wurden die Fassade und der Schlauchturm von außen renoviert.
Im Erdgeschoss befindet sich die Fahrzeughalle mit 4 Stellplätzen für 5 Fahrzeuge, eine Werkstatt mit Regallager, die Schlauchwäsche mit Trockenturm und ein Schlauchlager. Die Werkstatt bildet gleichzeitig die Umkleide für die Damen.
Zwischen den Fahrzeugen befinden sich noch weitere Kleiderständer der Jugendfeuerwehr und der männlichen Einsatzkräfte.
Die dringend notwendige Atemschutzwerkstatt konnte 1998 durch den kompletten Wegfall der Toiletten im Erdgeschoss in Eigenregie geschaffen werden. Diese wird seitdem für die Pflege und Wartung aller Atemschutzgeräte der Feuerwehr Rodgau genutzt.
Im 1. Obergeschoss über der Fahrzeughalle befinden sich die Zentrale, das Büro der Wehrführer, eine Abstellkammer, der Jugendraum und eine Küche die auch gleichzeitig der Sozialraum der 5 hauptamtlichen Kräfte ist.
Der große Saal mit angeschlossener Küche wird für Unterrichte, Veranstaltungen oder einfach nur als Aufenthaltsraum aller Feuerwehrleute genutzt.
Viele Arbeiten an und im Feuerwehrhaus werden in Eigenarbeit von den Feuerwehrleuten selbst ausgeführt.
Bedingt durch das Alter des Gebäudes, die gestiegene Zahl der Einsatzkräfte und die deutlich erweiterten Aufgaben der Feuerwehr entspricht das bestehende Feuerwehrhaus schon länger nicht mehr den Anforderungen.
So sind nur 4 Stellplätze für die 5 Fahrzeuge vorhanden, die Einsatzkräfte müssen sich in den Abgasen der Fahrzeughalle umziehen und es gibt im Sanitärbereich keine Duschen. Bauliche Mängel, erhebliche Lagerprobleme und ungenügende Arbeitsbedingungen für die Feuerwehrleute und die Hauptamtlichen Kräfte runden das negative Bild ab.
Seit dem Jahr 1990 ist eine Erweiterung oder ein Neubau im Gespräch.
Nachdem im Jahr 2000 die Stadt bereits ein Grundstück für einen Neubau erworben hat gab es wieder einige Jahre praktisch keinen Fortschritt.
Die Feuerwehren Hainhausen und Jügesheim hatten sich bereits im Jahr 2000 für einen gemeinsamen Neubau der Feuerwehrhäuser ausgesprochen.
Erst als die Feuerwehr Jügesheim Anfang 2009 mit der Niederlegung ihres Ehrenamtes drohte und ein großes Presseecho auslöste kam seitens der Stadt wieder Bewegung in den Neubau. Positiv dazu beigetragen hat außerdem der Wechsel der Zuständigkeit für das Hochbauamt innerhalb der Stadtverwaltung vom Bürgermeister auf den zweiten Stadtrat.
Die aktuelle Entwicklung können Sie in der Tagespresse verfolgen.
ARCHIVIERUNG DES SCHRIFTVERKEHRS
- Der Brief mit der Androhung der Niederlegung des Ehremamtes finden Sie hier.
- Bereits 2006 durchbrachen wir unser Stillschweigen. Hier unser Flyer.



