1903


In diesem Jahr finden sich 15 Männer im Gasthaus Appelmann in der Hintergasse zusammen und beschließen die Freiwillige Feuerwehr Jügesheim zu gründen. Sie wählen Valentin Winter zum 1. Kommandanten und Ignaz Roßkopf zum 2. Kommandanten. Eine Woche später wird die amtliche Bestätigung durch den Kreisrat von Homberg zu Vach vorgenommen. Die Gemeinde Jügesheim besteht aus ca. 2000 Einwohnern. Zur Information sei erwähnt, dass der damalige Verdienst einer 50-60 Stundenwoche ca. 25,- Reichsmark beträgt. Die Verantwortlichen der Feuerwehr teilen ihre Mitglieder in drei Mannschaften ein: die Steiger-, Ordnungs- und Wassermannschaft. Bei einer Brandmeldung versammeln sich die Mannschaften am Feuerwehrhaus und eilen dann gemeinsam zum Brandherd. Jedoch kann ein Brand nicht allein von der Mannschaft gelöscht werden, die ganze Bevölkerung muss den am Brandherd arbeitenden Feuerwehrleuten das Wasser in Ledereimern reichen.Die Wassermannschaft versucht aus naheliegenden Wassergruben oder Brunnen das Wasser zu entnehmen, das Ausbreiten des Feuers zu verhindern und dieses unter Kontrolle zu bringen.

Bei Bränden wird das Wasser von speziellen Wassergruben, die von der Rodau gespeist werden, in die Jauchefässer der Bauernfuhrwerke gepumpt.

Die Steigermannschaft wird nur eingesetzt, wenn eine Leiter benötigt wird. Ist das nicht der Fall, teilt sie der Kommandant einer anderen Mannschaft zu.

Die Ordnungsmannschaft sorgt dafür, dass die Wege für den Wassertransport, die Pumpe und die Steigermannschaft freigehalten werden.

Die Mitglieder der Mannschaft sind jeweils mit einem Helm, einem Rock, einem Gurt mit Beil, einer Signalpfeife sowie einer Schlauchschlinge ausgerüstet.

Die feuerwehrtechnische Ausrüstung besteht aus zwei Druckschläuchen und einem Saugschlauch, einer handbetriebenen Druckspritze, sowie Anlegeleitern, Hakenleitern, Hanfschläuchen und Strahlrohren.




1905


Bei einem Großbrand in Weiskirchen zeichnet sich die noch junge Feuerwehr Jügesheim bei der nachbarschaftlichen Löschhilfe aus.




1910


Durch starke Wolkenbrüche tritt die Rodau über die Ufer, wodurch Wiesen, Felder sowie die Straßen überschwemmt werden und aufbrechen. Viele Keller sind voll Wasser und man versucht die Fluten mit Sandsäcken einzudämmen.




1911


Wegen Unstimmigkeiten der Parteien bei den Bürgermeisterwahlen werden mehrere Bauernhöfe in Brand gesetzt. Viele Bauern verlieren ihr Eigentum, Ernte und Vieh.




1913


Bernd Stojanik wird zum Kommandanten gewählt, nachdem der vorherige Kommandant Valentin Winter zum Bürgermeister gewählt wurde.




1918


Während des 1.Weltkrieges müssen viele Feuerwehrmänner in den Krieg ziehen. Da auch Bernd Stojanik zum Wehrdienst einberufen wird, übernimmt Karl Schreiber das Kommando über den Brandschutz der Gemeinde.

Nach dem Krieg wird Heinrich Grimm zum 1.Kommandanten gewählt, sein Stellvertreter wird Johann Spahn.

Das Feuerwehrhaus befindet sich in einem sehr schlechten Zustand.




1921


Die Feuerwehr erlebt einen Aufschwung, die Mitgliederzahl erhöht sich auf über 30 Mann und es wird eine ganze Reihe Kleingerät angeschafft.

Es wird einen neue taktische Einheit geschaffen: die Löschgruppe. Sie besteht aus 1 Gruppenführer und 8 Mann.

Geübt wird immer sonntags um 8:00 Uhr.




1923


Jügesheim wird an das Stromnetz angeschlossen, es wird eine

Elektrowasserpumpe gekauft.




1928


25 Jahr Feier

Anlässlich der Feierlichkeiten wird eine Fahne sowie eine von Hand gezogene Hakenleiter übergeben.

Das Feuerwehrhaus wird renoviert. Der Turm wird erneuert und die Schläuche können jetzt zum Trocknen mit einer Winde hochgezogen werden.




1931


Die Gemeinde beschafft eine Motorspritze mit einer Leistung von 600 l/min. Die Spritze ist auf einem Fahrgestell mit Vollgummirädern montiert. An den Seiten sind je eine Haspel mit B- und C- Schläuchen und weitere Ausrüstungsgegenstände befestigt.




1932


Valentin Spahn wird zum 1. Kommandanten gewählt.




1933


Wegen Krankheit übergibt Valentin Spahn das Kommando an den bisherigen zweiten Kommandanten Viktor Hillerich.




1937


Aufgrund der politischen Verhältnisse wird der Orchesterverein aufgelöst und von der Feuerwehr Jügesheim übernommen. Nun ist es möglich, einheitliche Uniformen anzuschaffen. Nachdem durch Spenden, freiwillige Zuwendungen und durch die Gemeinde die Mittel aufgebracht sind, kann eine Magirus 600l Motorspritze sowie weiteres Schlauchmaterial angeschafft werden.

Jügesheim, Dudenhofen, Weiskirchen und Rembrücken werden an die zentrale Wasserversorgung angeschlossen.




1940


Die ersten Kameraden gehen auf die Feuerwehrschule nach Mainz. Wieder werden Feuerwehrleute zum Kriegsdienst herangezogen.




1941


Die Feuerwehr Jügesheim muss in dieser Zeit oft ausrücken, um Folgebrände von Bombenangriffen in Jügesheim, in den Nachbargemeinden, sowie in Hanau und Offenbach zu löschen.




1944


Viele der Männer der Freiwilligen Feuerwehr Jügesheim sind zum Dienst an der Front eingezogen. Erstmals werden bei der Feuerwehr Jügesheim Frauen im Feuerwehrdienst tätig und unterstützen die männlichen Einsatzkräfte.




1945


Trotz der schweren Nachkriegszeit können zwei weitere Motorenspritzen für die Feuerwehr angeschafft werden.




1947


Mit der Wehr geht es wieder bergauf, die Mitgliederzahlen steigen und die finanzielle Situation der Gemeinde ermöglicht wieder die Beschaffung eines Mannschaftswagens.

Durch umgesiedelte Familien können neue Mitglieder gewonnen werden.




1948


Adam Roßbach übernimmt die Wehrführung und Heinrich Henkel wird sein Stellvertreter.

Durch die Geldentwertung sind die Gemeindekassen leer und viele

Ausrüstungsgegenstände werden durch Eigeninitiative beschafft.




1950


Im Besitz der Feuerwehr befinden sich ein Motorrad der Marke DKW, eine Leiter von 12m Länge, 2 Motorspritzen (400 l und 600 l) sowie ein Morris Armeefahrzeug.




1952


Es wird eine Tragkraftspritze TS 8 von Bachert beschafft.




1953


50-jähriges Jubiläum

Übergabe eines Löschgruppenfahrzeuges LF 8 (Opel Blitz) durch die Gemeinde.

Die Feuerwehr schafft vom Festerlös neue Schläuche an.




1956


Beschaffung einer Anhängeleiter AL 18.




1957


Adam Roßbach gibt die Wehrführung an Eugen Habig ab, sein Stellvertreter ist J. Henkel.

Der Kreisfeuerwehrtag wird in Jügesheim ausgerichtet.

1959


Von der Feuerwehrkasse wird ein VW-Bus angeschafft.




1961


Planung des Feuerwehrhauses, die Bausumme beträgt 240.000,- DM.




1963


Das Feuerwehrhaus im Ostring wird eingeweiht und ist heute noch nahezu unverändert in Betrieb.




1964


Helmut Schwab übernimmt die Wehrführung, zu seinem Stellvertreter wird Hans Spahn gewählt.

In diesem Jahr wird eine Tragkraftspritze TS 8 Magirus beschafft.

Die Feuerwehr wird bei einem Brand in einer Schneiderei gefordert, das Dachgeschoss im 1.OG brennt vollständig aus.




1965


Ein Tanklöschfahrzeug TLF 16 wird beschafft.




1967


Es wird ein Einsatzleitwagen1 beschafft, hierbei handelt es sich um einen VW-Bus.

Als besondere Einsätze sind in diesem Jahr der Vollbrand einer Schreinerei und der Brand eines Fasslagers, bei dem Gefahr durch Säuren und Laugen entsteht, zu nennen.




1970


Beschaffung eines Löschgruppenfahrzeug LF 16-TS.

Der Wehrführer Schwab führt bereits einige der heutigen Rodgau Wehren zu gemeinsamen Unterrichten zusammen.




1971


Das Schützenhaus an der Unteren Sände brennt bis auf die Grundmauern nieder.




1973


Die Fahrzeugausstattung der Feuerwehr Jügesheim besteht aus einem Einsatzleitwagen ELW 1, einem Löschgruppenfahrzeug LF 8, einem Löschgruppenfahrzeug LF 16-TS und einem Tanklöschfahrzeug TLF 16.




1975


Die ersten Funkalarmempfänger werden beschafft. Sie ermöglichen die stille Alarmierung der Einsatzkräfte.




1978


Das 75 jährige Jubiläum wird mit einem großen Fest im Festzelt am Feuerwehrhaus im Ostring gefeiert.




70er


Durch Industrienansiedlungen, Neubaugebiete und die damit erhöhte Verkehrsdichte, werden die Aufgaben der Feuerwehr sehr vielfältig und schlagen sich im Anstieg der Einsätze nieder.




1983


Beschaffung eines Nachschubfahrzeuges NSF auf Ford Pritsche.




1984


Die Ausrüstung für technische Hilfeleistung wird durch Verkehrsleitkegel, Bolzenschneider und Trennschleifer ergänzt.

Die Mitgliederzahlen sinken leicht.




1985


Der heutige Kreisbrandinspektor Ralf Ackermann wird Wehrführer, sein Stellvertreter wird Paul Schneider.

Durch Verpuffung im Maschinenbereich brennen Abluftkanäle der Firma MEWA. In 7 m Höhe müssen diese geöffnet werden, damit sie abgelöscht werden können und somit wird eine Ausbreitung auf das schon erhitzte Dach verhindert.

In diesem Jahr treten vermehrt Unfälle auf der Kreisquerverbindung und der Bundesstrasse 45 auf, so dass die technische und persönliche Ausrüstung ergänzt werden muss.

Die Sirene wird vom Rathaus ans Feuerwehrhaus verlegt und die Brandmeldeanlagen werden zur stillen Alarmierung an die Leitfunkstelle Offenbach aufgeschaltet.




1986


Aufgrund der Industrieansiedlungen und steigender Einsatzzahlen, wachsen die Anforderungen an die Feuerwehr. Es werden Vollschutzanzüge für Chemieunfälle angeschafft.

Es wird ein neuer Umkleideraum durch Abmauerung zwischen Turm und Fahrzeughalle geschaffen, damit müssen sich die Feuerwehrleute nicht mehr zwischen den Fahrzeugen umziehen.

Bei einem Wohnungsbrand im Nordring wird die Feuerwehr, aufgrund eigener Löschversuche zu spät alarmiert, so dass die Wohnung bei Ankunft der Feuerwehr schon in voller Ausdehnung brennt.

An die Bewohner der Stadt wird öffentlich appelliert, so früh wie möglich die Feuerwehr zu rufen.




1987


In diesem Jahr findet die Beschaffung von zwei Fahrzeugen statt:

Der alte VW-Bus wird im Juli durch einen Einsatzleitwagen ELW1 auf Basis Fiat Ducato ersetzt.

Als 2. Fahrzeug wird ein Tanklöschfahrzeug 16|25 mit technischer Hilfeleistungsausstattung übernommen.

Das alte Fahrzeug wird an die Freiwillige Feuerwehr Velika Gorica, einem Vorort von Zagreb, verschenkt.




1988


Beschaffung eines Rüstwagen RW 1 durch den

Katstrophenschutz des Landes Hessen.

Es bildet sich erstmals eine Gruppe für die Kreisausscheidung der Feuerwehrleistungsübungen unter der Führung von Bernd Merget.

Der Dienstsport im Winterhalbjahr findet gemeinsam mit Kameraden aus Weiskirchen statt.

Die Kontakte mit der Freiwilligen Feuerwehr aus Velika Gorica werden enger geknüpft.

Die Gaststätte Weinstube brennt völlig aus.




1989


Es findet eine deutliche Verlagerung von Brandeinsätzen zu technischen Hilfeleistungen statt, die vermehrt mit Befreien von eingeklemmten Personen verbunden sind.

Die Feuerwehr Jügesheim nimmt erstmals mit einer Fußgruppe am Fastnachtszug in Jügesheim teil.




1990


Ralf Ackermann wird als Wehrführer wieder gewählt und Peter Tauchert wird sein Stellvertreter.

Durch die gestiegenen Anforderungen an die Feuerwehr, steigt auch der Platzbedarf im Feuerwehrhaus. Eine Erweiterung bzw. Neubau des Feuerwehrhauses wird erstmals beantragt.

Schwere Herbststürme bereiten der Feuerwehr viel Arbeit.




1991


Als Nachfolger von Wehrführer Ralf Ackermann, der aufgrund der

Ernennung zum Kreisbrandinspektor aus seinem Amt ausscheidet, wird Ralph Reblin zum Wehrführer und Vereinsvorsitzenden gewählt. Peter Tauchert bleibt weiterhin der Stellvertreter.

Der Schlauchturm wird renoviert und gleichzeitig ein neuer Schlauchaufzug installiert.

Die Einstellung von hauptamtlichem Personal hat sich bewährt, da sie gerade tagsüber eine wertvolle Unterstützung bei den zu leistenden Einsätzen sind.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag brennt der Pavillon der Georg-Büchner-Schule vollständig nieder.

Mit Hilfe des Tauchzuges der Berufsfeuerwehr Offenbach|Main wird ein PKW aus dem Wallersee geborgen.




1992


Dieses Jahr ist das einsatzreichste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen.

Neben den normalen Beschaffungen von Dienst- und Einsatzkleidung, werden die Forderungen nach Nomex-Schutzkleidung laut, da sie einen erheblich besseren Schutz für die Feuerwehrleute bietet.

Im Mai brennt die Wilhelm-Busch-Schule bis auf ihre Grundmauern nieder.

Das Sommerwetter beschert den Einsatzkräften viele voll gelaufene Keller und umgefallene Bäume.

In der Fahrzeughalle wird eine Absauganlage installiert, die jedoch

nach Fehlplanung des Ingenieurs nicht einwandfrei funktioniert. In Eigenleistung werden das Treppenhaus und der große Saal renoviert.




1993


Zum stellvertretenden Wehrführer wird Gerhard Simon gewählt

Die Feuerwehr feiert ihr 90-jähriges Jubiläum mit einem Tag der offenen Tür an zwei Tagen, der bei der Bevölkerung großen Zuspruch findet.

Bei dem Brand der Gaststätte „Zum Barbier“ kann durch das schnelle

Eingreifen der Feuerwehr eine Brandausbreitung auf die gesamte Rodgau-Passage verhindert werden.

Die Feuerwehr Jügesheim verfügt über ein Tanklöschfahrzeug 16|25, ein Löschgruppenfahrzeug LF 16-TS, einen Rüstwagen RW 1 und einem Nachschubfahrzeug.




1994


Gerhard Simon wird zum Wehrführer gewählt, sein Stellvertreter ist Jens Morian.

Ein besonders schwieriger Einsatz ist gleich zu Beginn des Jahres

der Einsturz einer im Bau befindlichen Lagerhalle des Gewerbepark-Komplexes im Gewerbegebiet. Unter den Trümmern des Stahlgerüsts und der Betonfertigteile werden noch Arbeiter vermisst. Trotz intensiver Anstrengungen aller Einsatzkräfte können die Arbeiter nur noch tot geborgen werden.




1995


Indienststellung des Löschgruppenfahrzeug LF 16|12, eines der zurzeit modernsten Löschfahrzeuge mit Hochdruckpumpe, Schnellangriffseinrichtung und Geräten zur technischen Hilfeleistung.

Einführung der neuen Schutzkleidung aus Nomex.




1996


Jeder Atemschutzgeräteträger ist inzwischen mit der nötigen Nomex- Schutzkleidung ausgerüstet.

Der Platzbedarf im Feuerwehrhaus hat sich weiter erhöht und sanitäre Einrichtungen sind noch immer Mangelware.

Es werden Funkalarmempfänger als Ersatz der alten Geräte angeschafft.

Das erste weibliche Mitglied tritt aus der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung der Feuerwehr über.




1998


Andreas Winter wird zum Wehrführer und Christian Bunge als sein

Stellvertreter gewählt

Es folgt eine Aufteilung der Mannschaft in zwei Züge, die jeweils alle zwei Wochen im Sommerhalbjahr üben. Die Maschinisten und Führungskräfte haben weiterhin jede Woche praktische Ausbildung.




1999


Beschaffung eines Einsatzleitwagen ELW 1, der nach Belangen der

Feuerwehr ausgestattet ist.

Ein Sorgenkind ist die Bausubstanz des Feuerwehrhauses. Sie verschlechtert sich zusehends, der Platzbedarf vergrößert sich ebenfalls.




2001


Bei einem Feuer im Wohn- und Geschäftshaus Triangel werden neben den Einsatzkräften der Feuerwehr Jügesheim, auch weitere Feuerwehren aus Rodgau und die Feuerwehr Ober-Roden zur Unterstützung alarmiert. Aus dem verqualmtem Wohn- und Geschäftshaus können alle Personen gerettet und ein Übergreifen der Flammen auf andere Geschäftsräume verhindert werden.
Andreas Winter wird zum Stadtbrandinspektor gewählt.




2002


Beschaffung eines Gerätewagen-Nachschub, als Ersatz für das

Nachschubfahrzeug.

Aufgrund seiner Wahl zum Stadtbrandinspektor tritt Andreas Winter von seinem Amt als Wehrführer zurück.

Sein Nachfolger wird Christian Bunge, zum stellvertretenden Wehrführer wird Jan Habicht gewählt.

Für die gesamte Mannschaft werden neue Funkalarmempfänger angeschafft.




2003


Im Jubiläumsjahr zählt die Einsatzabteilung 50 Aktive und muss 118 Einsätze mit 1543 Stunden absolvieren. Weitere 108 Wespeneinsätze werden durch Peter Tauchert geleistet. Neben der akademischen Feier im Frühjahr wird das 100 jährige Bestehen mit einem großen Festwochenende im Sommer gefeiert. Zum Jahresende muß wegen Platzproblemen im Feuerwehrhaus ein Einstellungsstopp ausgesprochen werden. Nils Berkefeld wird stellv. Wehrführer, der Ehrenwehrführer Helmut Schwab feiert 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft. Die Ausrüstung des Rüstwagens wird um einen Plasmaschneider, hydraulische Hebesätze und eine Rettungsplattform ergänzt. Die Einsatzkräfte werden für die neuen Gefahren der Ende 2007 eröffneten S-Bahnstrecke durch Fachleute der Deutschen Bahn AG geschult.




2004


166 Einsätze mit 2028 Stunden werden von den 51 Aktiven geleistet. Bei einem Unwetter in Heusenstamm ist die Feuerwehr Jügesheim mit 25 Mann 6 Stunden im Einsatz. Auch bei einem Gefahrgutunfall mit einem Tanklastzugauf der A3 kommen wir zum Einsatz. Den Silvesterabend verbringen wir bei einem Wohnungsbrand in der Unteren Sände. Bei einem Einbruch im Feuerwehrhaus wurde unser Handy + die Digitalkamera gestohlen. Neue Geräte: Rettungssäge, Powermoon, neue Helme, Alarmfax. Umbau des Geräteaufbaus vom LF 16. Um wenigstens die Platznot zu lindern beantragten wir die Aufstellung von 2 Containern auf dem Parkplatz hinter dem Feuerwehrhaus bei der Stadt Rodgau - dies wird ohne Alternative abgelehnt.




2005


55 aktive Einsatzkräfte absolvieren 139 Einsätze mit 2064 Stunden Zeitaufwand | Kai Richter wird neuer Jugendwart | Ausflug der Einsatzabteilung nach Hamburg | Übung Eisrettung auf dem zugefrorenen Wallersee | besondere Einsätze: das erste Auto fährt auf die S-Bahngleise-zum Glück nachts; mehrtägiger Katastropenschutzeinsatz im Kreis Steinfurt (NRW) | notdürftige Außenrenovierung des Schlauchturms | neue Geräte: 4 Powermoons, Lichtmast für Rüstwagen | Beklebung der Einsatzfahrzeuge mit gelben Reflexstreifen | Feuerwehr Rdoagu übernimmt Brandschutz bei der Austellung "Stadt und Land-Hand in Hand"| erstes Handkäsfest wird für Vereinsmitglieder und Freunde ausgerichtet | Podiumsplatz beim Drachenbootrennen in Offenbach.




2006


138 Einsätze mit 3569 Stunden | Der Güterschuppen des Jügesheimer Bahnhof ist abgegrannt | Unterstützung der Feuerwehr Dietzenbach bei einem Unwetter | Einsatz beim Großbrand der Discothek Paramountpark | Evakuirung eines Hochhauses in Hainhausen wegen eines Kellerbrandes | Christian Bunge wird in seinem Amt als Wehrführer wiedergewählt | Teilnahme an der landkreisübergreifenden Waldbrandübung "Sandsteinfeuer" | Wir übernehmen die Bewirtung des städtischen Kinderfestes | Stadt beschließt den "Bedarfs- und Entwicklungsplan" | Vergrößerung der Atemschutzwerkstatt, dafür fällt wieder Lagerfläche weg.




2007


Im Januar Unwetter über Rodgau mit 33 Einsätzen | mehrer Unwettereinsätze im Westkreis | Jugendfeuerwehr nimmt am Megazeltlager in Mühlheim teil, Einsatzabteilung unterstützt den Weltrekordversuch der längsten Wasserwand |Ausflug der Einsatzabteilung nach Bad Aibling | Stephan Sattler ist Faschingsprinz | Während des "Berufsfeuerwehrtages" der Jugendfeuerwehr wird der Jugendwart von Passanten an der Waldfreizeitanlage verprügelt




2008


Die neue Homepage geht online | Tanja und Yvonne stehen als Fotomodelle für die Imagekampagne der hessischen Feuerwehr vor der Kamera und sind in ganz Hessen auf Werbeplakaten zu sehen | besondere Einsätze: Auto im Wallersee, LKW Unfall mit Gefahrgut auf der B45, innerhalb weniger Tage stürzen zwei Bauarbeiter auf Baustellen ab, der Rettungshubschrauber landet auf dem Bahnhofsplatz, Gefahrguteinsatz "Auslaufende Salpetersäure" in Nieder-Roden | Brandschutzerziehung in Kindergärten und Projektwoche an der Wilhelm-Busch-Schule | Brandsicherheitsdienst bei der Jubiläumsfeier in Hainhausen | Der Gründer der Jugendfeuerwehr Ekhardt Lehmberg verstirbt | Jugendfeuerwehr: Besuch der Berufsfeuerwehr Frankfurt, Stand an der Kerb, Durchführung Berufsfeuerwehrtag, Stand am Weihnachtsmarkt | Premiere für das rodgauweite Atemschutz-Notfalltraining | Erste Hilfe Kurs | Die Jugendfeuerwehren Jügesheim und Hainhausen schließen sich zusammen | Veranstaltungen: Tag der offenen Tür, Bewirtung städtisches Kinderfest und städtische Weihnachtsfeier, Drachenbootrennen, Handkäsfest, "Wellnessausflug" mit Sauna und Ebbelwoikneibe | neue Ausrüstung: Rauchvorhang, Schleifkorbtrage, Rettungsplattform-Schiene, neue Handlampen mit LED-Technik, Schwerlasttrage | 25 Feldbetten für die Jugendfeuerwehr konnten mit der Unterstützung von Sponsoren angeschafft werden| Ehrenwehrführer Helmut Schwab feiert goldene Hochzeit | 170 Einsätze mit 2744 Stunden




2009


Planung Feuerwehrhausneubau schreitet voran | 30 Unwettereinsätze in Dietzenbach | 4 Unwettereinsätze in Offenbach | Ralf Ackermann erhält Bundesverdienstkreuz | S-Bahnunfall mit Todesfolge | Klimaanlage für Zentrale | Sattler Elektrotechnik spendet Kopierer | Veranstaltungen: Handkäsfest, Schlauchturmfest, Bewirtung städtisches Kinderfest, Drachenbootrennen, Teilnahme 24-Stunden-Lauf, Brauereibesichtigung | Jugendfahrt in die Rhön l Neue Geräte: Hohlstrahlrohre, Hebesatz, Multifunktionsleiter, neue Telefonanlage | Redesign der Homepage | Aufbau Kinderfeuerwehr gemeinsam mit Feuerwehr Hainhausen | erstmals Webcam für Hornissennest installiert | 163 Einsätze mit 2923 Stunden

2010


Rodung des Grundstückes für das neue Feuerwehrhaus Ende Februar | Neue Geräte: Zwei Eisrettungsanzüge, 2 Strommessgeräte, neue Multifunktionsleinbeutel | Spatenstich am 25.04. | 15 Unwettereinsätze am 28.02. | 2 tödliche Unfälle auf der S-Bahn-Trasse im April | neuer stellv. Wehrführer: Steffen Romeis | neuer stellv. Vereinsvorsitzender Markus Schönherr | Kegelabend mit der FF Hainhausen |